Die Geschichte des Schützenvereins Marienheide
Marienheide ist seit Jahrhunderten eine Wallfahrtsstätte, ein Kreuzungspunkt der Handelswege, ein Marktflecken, umgeben von traditionsreichen Schützenvereinen wie Gimborn und Müllenbach. Viele Marienheider Männer sind
Mitglied in diesen Vereinen. Mit dem Gedanken wurde schon länger gespielt, in Marienheide als zentralem Ort der Gemeinde einen Schützenverein zu gründen. Nach vielen Vorgesprächen wurde nun endlich Ernst.
Am 8. März 1928 treffen sich auf Einladung der Herren Josef Förster sen. und Anton Pauly 15 Männer von Marienheide im Hotel Trommershausen. An diesem Abend wird die Gründungsveranstaltung auf den 17. März 1928 festgelegt. Bis dahin finden noch einige Arbeitsgespräche statt, in denen die Vereinsstatuten erarbeitet werden.
Am 17. März 1928 werden die Statuten der Gründerversammlung zur Abänderung und zur Beschlussfassung vorgelegt. Zu dieser Gründerversammlung erschienen 38 Männer. Am Ende der Sitzung hatte sich die Mitgliederzahl auf 65 erhöht. Dieser schöne Erfolg zeigte auch, dass das Interesse für einen Schützenverein bestand. Hugo Lurz, der Inhaber des Hotel Trommershausen ließ auf eigene Kosten 50 Plakate für die Gründerversammlung drucken.
Am 21. April 1928 wird auf der ersten Generalversammlung der gesamte Vorstand gewählt.
1. Offizierkorps 1928
Der engere Vorstand:
Präsident u. Major: Josef Förster
1. Schriftführer: Hubert Miebach
1. Kassierer: August Burbach
Hauptmann: Anton Pauly
Beisitzer: Hugo Biesenbach
Und der jeweilige König.
Der erweiterte Vorstand:
2. Schriftführer: Franz Huster
2. Kassierer: Karl Bellingrath
1. Offizier: Karl Kruse
2. Offizier: Hubert Miebach
3. Offizier: Franz Dellweg
Fahnenoffiziere: Bruno Beckmann, Franz Kühr, Matthias Krist
Schießkommission: Karl Kühr sen., Heinrich Drux, Matthias Krist, Franz Siemerkus, Bruno Beckmann, Willi Feldhoff,
Franz Wieser, Bruno Rixen, Franz König
Die Versammlung wählt einstimmig Bürgermeister Wilms zum Protektor. Das Aufnahmealter für Jungschützen wird auf 18 Jahre festgelegt. In schneller Entschlusskraft werden auch die technischen Dinge geregelt: Beschaffung von Feldbinden, Schärpen, Offiziersröcken, Beschaffung der Vereinsfahne ebenfalls abgedeckt.
Weil alles so gut lief, entschließt sich der Vorstand, noch im selben Jahr, am 10. und 11. Juni 1928 das erste Stiftungsfest, verbunden mit der Fahnenweihe, zu feiern. Es wurde ein großer Erfolg des jungen Vereins. Wegen des strömenden Regens wird die Fahnenweihe im Saal des Hotels Trommershausen durch Pfarrer Richard Mühlhaus vorgenommen. Die Festrede hält in Vertretung des Protektors Bürgermeister Wilms der Landrat Dr. Kohlgrüber. Nach den Dankesworten des Präsidenten schließt diese schöne Feier mit dem Deutschlandlied ab. Am Nachmittag holt Willi Feldhoff den Vogel von der Stange und wird der erste König im Schützenverein Marienheide.

Am Abend bewegt sich ein imposanter Festzug durch die Straßen von Marienheide. 700 auswärtige Schützenbrüder sind zum 1. Stiftungsfest erschienen und marschieren mit. Ganz Marienheide ist auf den Beinen, um dem ersten Schützenkönig zuzujubeln. Alle Straßen und Häuser sind von den Anwohnern festlich geschmückt und bieten einen erhebenden Anblick. Ein Festball krönt die gelungene Gründungsfeier.
Unter Leitung des Schießmeisters und seiner Helfer entwickelt sich schnell der Schießsport. Das Kleinkaliber-Schießen findet im Lager des Hotel Trommershausen statt. Das Scharfschießen auf dem Schießstand in Neuenhaus wird etwas später begonnen, nachdem die dafür notwendigen Gewehre beschafft waren.
1929, Josef Klaßen ist der neue König. Er stiftet in diesem Jahr die Königsschnüren und die Damen des Vereins das Diadem für die Königin. Die ersten beiden Schützenfeste werden jeweils im Juni vor der Dorfkirmes gefeiert. Laut eines noch vorhandenen Plakates fand im Jahr 1930 das 3. Schützenfest am 6. und 7. Juli (Sonntag und Montag) gleichzeitig mit der Dorfkirmes statt.
Der politische Umschwung in unserem Vaterland hat große Rückwirkung auch auf unser Vereinsleben. Trotz gestiegener Mitgliedszahlen, es sind mittlerweile über 200, wurde das Interesse am Schützenverein stark behindert. Der Mitbegründer und stets rührige Major Josef Förster sen. legt 1937 aus gesundheitlichen Gründen sein Amt nieder. Nachfolger wurde der Schützenbruder Josef Sünnecke.
Die Sportschützen benötigen ein besseres Übungsgelände. In enger Zusammenarbeit zwischen Schützenverein, Kriegerverein und der Gemeindeverwaltung wird 1937 am Sportplatz ein Geländestreifen für einen 50-m-Schießstand erworben. Durch die Unterstützung des damaligen Protektors und Bürgermeisters Dr. Lindemann geht die Arbeiten schnell voran, so dass das Kleinkaliber- und Preisschießen aus dem Lager des Hotels Trommershausen hierhin verlegt wurde.
Im Frühjahr 1939 wird der Stand auf 100 m verlängert und der Schützenverein besitzt damit den zweckmäßigsten Schießstand im Oberbergischen Kreis.
Der Ausbruch des 2.Weltkrieges legt zwangsläufig den ganzen Vereinsbetrieb still. Der Schützenbruder Willi Gerwing erringt noch kurz vor Ausbruch des Krieges 1939 die Königswürde, die er 11 Jahre lang behalten sollte.
Am 10. März 1949 findet nach dem Zusammenbruch wieder eine Vorstandssitzung statt. Die Herren August Burbach, Johann Berger, Josef Förster jr., Willi Gerwing und Horst Cremer beschließen einstimmig, den Schützenverein in alter
Tradition wieder aufleben zu lassen.
Am 6. August 1949 findet die Generalversammlung zur Wiederbegründung des Schützenvereins im Vereinslokal
Hotel Trommershausen statt. Anwesend sind 55 Schützenbrüder, die einstimmig den Verein in alter Tradition wieder gründen. Nach einer Gedenkminute für die vielen Gefallenen wird der Vorstand neu gewählt.
1.Vorsitzender: August Burbach
1.Schriftführer: Hermann Löhr
2.Schriftführer: Horst Cremer
1.Kassierer: Johann Berger
2.Kassierer: Bernhard Hess
Schießmeister: Karl Kühr sen.
Wegen der vorgerückten Jahreszeit wird nur noch der Termin für das Winterfest festgelegt, um die absolut leere Kasse wieder etwas aufzufüllen. Im Frühjahr 1950 wird auf der Generalversammlung der Vorstand durch weitere
Mitglieder ergänzt:
2.Vorsitzender: Willi Scheider
Hauptmann: Otto Eichhoff jr.
Fahnenträger: Josef Braun
Fahnenjunker: Willi Blumberg, Paul Kemmerich
1.Schießmeister: Fritz Wernscheid
2.Schießmeister: Willi Gerwing
Der alte Schießmeister Karl Kühr sen. war aus gesundheitlichen Gründen zurückgetreten. Um die Kosten niedrig zu halten, werden Mützen als Kopfbedeckung angeschafft. Am 1., 2. und 3. Juli 1950 wird das erste Nachkriegs-Schützenfest in der Bahnhofstraße gefeiert. Man errichtete ein großes Schützenzelt auf dem Gelände der Kleinbahn. Da damals noch nicht scharf geschossen werden durfte, nahm man das „Luftgewehr“. Mit Hilfe besonderer Vorrichtungen und durch die Bauart des Vogels kommt dieser auch nach 90 Minuten runter. Josef Lohr ist der „glückliche“ erste Nachkriegs-Schützenkönig. Am 28.April 1951 werden in der außerordentlichen Generalversammlung neue Statuten gebilligt und die Eintragung des Schützenvereins in das Vereinsregister beschlossen. Der Verein wird damit rechtsfähig. Ein Ehrengericht wird gewählt, das bei Unstimmigkeiten innerhalb des Vereins tätig werden soll. Die ersten Ehrenmitglieder werden ernannt, der „Vogelbauer“ August Portig vom Neuenhaus und der Schießmeister a.D. Karl Kühr sen.
Beim Schützenfest 1951 wird der Vogel erstmalig mit KK an der Giebelwand von Eichhoffs Fabrik aus einem Bauwagen der Firma Scheider geschossen. Beim Winterfest am 19.1.1952 wird ein lebendes Kalb als 1. Preis ausgelobt. Zur Preisverleihung am Abend wollte das Tier partout nicht in das Jugendheim. Mit dem Winterfest und der Generalversammlung am 08.03.1952 beginnen die Vorbereitungen für das 25. Stiftungsfest.
Erschienen waren die stolze Zahl von 83 Schützen und 13 Jungschützen. Der alte Vorstand wird unter der Leitung des
Ehrengerichtsvorsitzenden Fritz Kemmerich einstimmig wiedergewählt.
Den Initiator des Jungschützenwesens, Willi Gerwing, ernennt man zum Jungschützenoffizier. Um die Reiterabteilung soll sich Ludwig Felderhoff als Rittmeister und Karl Kopperberg als Wachtmeister kümmern. Der Prinzenorden wird eingeführt. Der Jubiläumswirt ist Franz Sülzer. Friedel Ellinghaus muss sich um das Festbuch kümmern. Der Vorschlag das alle Schützen und Jungschützen in weißen Hosen antreten sollten, wird einstimmig angenommen. Zum Schützenfest im Juli 1952 herrschte bestes Wetter. So wird mit vielen Gästen und Abordnungen der umliegenden Schützenvereine ei großartiges 25. Stiftungsfest gefeiert.
In der Generalversammlung am 28.03.1953 wird der Bau einer KK-Schießanlage auf dem Bundesbahngelände in der Bockelsburg fest eingeplant. Bauleitung haben Willi Scheider, Fritz Kemmerich und Paul Kühr. 1953 wird die
Kirmes auf Anweisung von "Oben" die Kirmes aus dem Dorf in die Bahnhofstrasse verlegt. Erstmalig wird eine Kinderbelustigung durchgeführt. 500 Kinder erhalten 2.230 Freikarten.
1954 beginnt der Bau des Schießstandes. Die Scharder Musik / Feuerwehrkapelle tritt erstmalig in Schützenuniform auf. Das Tamboukorps Marienheide gibt sein Debüt unter der Leitung von Artur Kleine. Das Endspiel der Fußball WM Deutschland- Ungarn wird im Zelt übertragen. Die überschäumende Ausgelassenheit über den Sieg bestimmt auch noch den ganzen Montag. Der Heier Schützenmarsch wird unter der Leitung von Komponist und Dirigent Alfred Thiel
mit der Schützenkapelle uraufgeführt. Den Text schrieb Willi Gerwing. Der große Zapfenstreich findet erstmalig gegen Mitternacht vor dem Hause Riepert in der Dorfmitte statt.
Am 02.09.1955 ist die Schießanlage in der Bockelsburg fertig. So kann das erste Bundesschützenfest am 18+ 19.09.1955 in Marienheide starten. Wegen des schlechten Wetters verschiebt man kurzfristig das Fest um eine Woche auf den 24.09. - es wird bei schönstem Wetter ein voller Erfolg.
1958 wird das 30. Stiftungsfest mit vielen Gästen und Abordnungen groß gefeiert. E.L. Menger dirigiert erstmalig für den erkrankten Viktor Luppa die Schützenkapelle und Erich Kentemich übernimmt beim Tamboukorpsvon Arthur Kleine den Taktstock. Alle Schießstandbauer und Zeltabholer werden mit dem Verdienstorden geehrt. Unter dem Bibelwort "Gib dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist", wollen die Patres der Kath. Kirche beides sein. Sie versuchen die Königswürde zu erreichen indem sie kräftig auf den Vogel schießen.
1960 wird endgültig die Traditionskirmes aus dem Dorf auf den Sportplatz verlegt.
Auf der Generalversammlung am 15.03.1961 wird beschlossen den 2. Umzug am Montag ausfallen zu lassen.
1964 feiert der Verein das erste Schützenfest in der neuen Sporthalle.
1965 findet die Generalversammlung in der Bahnhofsgaststätte statt. Erstmalig war die Schützenkapelle dabei. Man beschloss zukünftig Hüte statt Kappen zu tragen.
Im Juli 1967 wird das 40. Stiftungsfest gefeiert.
1968 wird Erstmalig das Winterschützenfest in der Turnhalle Jahnstraße gefeiert. Das Problem Schießstand kommt wieder auf die Bundesbahn hat das Gelände in der Bockelsburg gekündigt.
Seit 1970 werden aus Zeitgründen Fahne, Hofdamen und die Vertreter der Gemeinde am Rathaus abgeholt. Beim Kommers wird der Marsch Gruß an Marienheide von und mit Walter Brahm (dem Dirigenten des Quartett- Vereins) und
der Schützenkapelle uraufgeführt.
1972 entsteht im Keller der Realschule eine Schießanlage für die Sportschützen.
1973 nehmen erstmalig die Reiter der "Bergischen Höhen" am Festzug teil.
1974 steht das Schützenfest wieder im Zeichen eine Fußball WM, Deutschland- Holland. Große Bildschirme werden aufgestellt. Der Festzug wird 2 Stunden nach vorne, das Prinzenvogelschießen auf den Montag verschoben. Die
Siegesstimmung bestimmt noch den ganzen Montag.
1975 wird eine Neuerung eingeführt, die Mitterlweile zur Tradition wurde. Am Schützenfest Sonntag spielt mittags eine Kapelle am Seniorenheim Leppestraße. Der amtierende König mit dem Vorstand und der Zug Wette/ Winkel statten einen Besuch ab und überreichen einen Blumenstrauß.
Auf der GV 1977 wird die Königsgilde ins Leben gerufen, die
sich um die ehemaligen Könige kümmern soll, damit sie nicht in Vergessenheit
geraten. Erster Treff war am 06.06.1977.
Auf der GV im Januar 1978 wird eine Planung für das 50jährige Vereinsjubiläum und das Im Herbst stattfindende Bundesschützenfest vorgestellt.1978 wurde nach dem erfolgreichen Jubiläums- Schützenfest am 09. und 10. September nach 1954 das zweite und eines der größten Bundesschützenfeste in Marienheide organisiert und gefeiert. Auf dem Sportplatz stand ein 2000 Personen Zelt. Alle Königspaare des Schützenbundes wurden in der Aula des Pädagogischen Zentrums mit Kaffe und Kuchen bewirtet. Unter der Federführung des damaligen Gemeindedirektors Werner Knabe fand zur gleichen Zeit in und vor der Turnhalle eine Gewerbeschau statt. Nach 1978 kann man sagen, die Aufbauarbeit der Nachkriegszeit ist abgeschlossen. Der Verein steht in voller Blüte. Was nun folgt, sind eigentlich nur noch Konsolidierungen. Aus diesem Grunde erheben wir die nächsten Jahre in Flotter Folge.
1979, Willi Blumberg wird mit dem großen Orden am Bande des Vereins ausgezeichnet. Die goldene Ehrennadel vom OSB erhalten Ernst Reiß und Klaus Berger
1980 richten unsere Sportschützen zum ersten mal in Marienheide das Bundesschießen vom OSB aus. Im gleichen Jahr gibt es Bemühungen, eine Trachtengruppe ins Leben zu rufen. Es hat nicht geklappt. Ab sofort gehört zur Kleiderordnung der Offiziere eine grüne Krawatte. Ernst Leo Menger erhält den großen Orden am Bande des Vereins. Heinrich Lüßmann wird mit der goldenen Ehrennadel des OSB ausgezeichnet. Den großen Orden am Bande vom OSB erhält Karl Kopperberg.
1981 werden Josef Hemm, Friedel Moll und Paul Stumm mit dem großen Orden am Bande des Vereins, Harald Fischer mit der goldenen Ehrennadel vom OSB und Karl Heinrich Lichtinghagen ausgezeichnet.
1983 wird zum ersten male das Bundesbanner des Oberbergischen Schützenbundes "auf der Hei" stationiert, weil der Schützenverein Marienheide die Delegiertenversammlung ausrichtete. Mit dem großen Orden am Bande wird Reinhold Schröder und mit der goldenen Ehrennadel des OSB Rudolf König geehrt.
1984 gewinnt die Hobelbar in der Schreinerei Beckmann (Hans Nies) für das jährliche Offizier- und Gönnertreffen eine besondere Bedeutung. Herbert Wurth und Manfred Blumberg erhalten die goldene Ehrennadel vom Oberbergischen Schützenbund.
1985 wird die jährliche Schützenmesse zu ersten mal gefeiert. Egon Förster wird auf der Delegiertenversammlung des OSB in den Vorstand des Oberbergischen Schützenbundes als stellv. Kassierer gewählt. In diesem Jahr erhält Günter Krumme die goldene Ehrennadel vom OSB.
Seit 1986 gibt es den den Schützen-Stammtisch an jedem 1. Dienstag im Monat.
1987, Wolfgang Theunissen und Willi Lichtinghagen werden mit der goldenen Ehrennadel vom OSB ausgezeichnet.
1988 wird die Organisation der Kirmes die bisher vom Vorstand durchgeführt wurde, in die Hände eines professionellen Schaustellers übergeben. Der Fanfarenzug formiert sich innerhalb des Schützenvereins. Walter Brahm wird mit der goldenen Ehrennadel des OSB ausgezeichnet.
1989 erhält Richard Puschatzki den Orden am Bande des Vereins und Karl Heinz Hammer wird mit der goldenen Ehrennadel vom OSB geehrt.
1990 richtet der Fanfarenzug das 1. nationale Musikfest in Marienheide aus. Das Schützenfest steht wieder einmal im Zeichen eines Endspiels der Fußball WM. Die Siegeslaune hält noch weit über den Sonntag an. Rolf Liebig wurde der Schützenkönig. Nichts ungewöhnliches mag man denken? 1974 wurden die Deutschen auch Weltmeister und Rolf Liebig schoss den Prinzenvogel. Folgende Ehrungen wurden durchgeführt: Horst Schmidt Orden am Bande des Vereins, Ulrich
Schneider und Jürgen Becker goldenen Ehrennadel OSB.
1991: Die goldenen Ehrennadel erhält Siegfried Brandt vom OSB.
1992: Hans Berghaus wird mit dem Orden am Bande des Vereins ausgezeichnet. Dietmar Schwirten und Rolf Schulte werden mit der goldenen Ehrennadel des OSB geehrt.
1993: Reinhold Schröder erhält die höchste Auszeichnung des Oberbergischen Schützenbundes den großen Orden am Bande. Franz Feldhoff und Klemens Köchling bekommen die goldene Ehrennadel vom OSB. Hermann Beckmann
erhält den Orden am Bande des Vereins.
1994 ist der Schützenverein Marienheide der Ausrichter der Feier zum 70. Geburtstag des Oberbergischen Schützenbundes. Es war ein gelungener Festkommers in der Turnhalle Jahnstraße. Alle Gäste waren voll des
Lobes. Dietmar Schwirten erhält die Präsidentennadel vom Oberbergischen Schützenbund. Die Jungschützen erstellen zum 60. Jährigen Jubiläum ein Festbuch und organisieren eine Frühschoppen zugunsten der Kinderkrebshilfe. Ehrungen:
Orden am Bande des Vereins Albert Braun, goldenen Ehrennadel OSB Wolfgang Becker und Wilfried Langheinrich.
1995 wird die Damenabteilung im Schützenverein gegründet. Ebenso gibt es eine neue Gruppe bei den Sportschützen. Thomas vom Hofe und Bernd Müller gründen einen Bogensportabteilung. Sven Wottrich wird als Jugendwart in den Vorstand des Oberbergischen Schützenbundes bei der Delegiertenversammlung des OSB gewählt. Hans Waldemar Bouillon und Paul Riepert werden mit der goldenen Ehrennadel vom OSB ausgezeichnet.
1996 wird in Marienheide das 1. Bundesprinzenschießen des Oberbergischen Schützenbundes ausgerichtet. 22 Prinzen aus 12 Vereinen schossen auf diesen Vogel. Auf dem Schützenfest wird Karl Theunissen mit dem großen Orden des Vereins ausgezeichnet.
1997 wird auf einer Bildungsreise zur Erzquellbrauerei in Bielstein die Gruppe der Heier Schützen als 10.000 Besuchergruppe besonders geehrt. In diesem Jahr macht man sich auch Gedanken über die Beschäftigung der Rentner und älteren Mitglieder im Schützenverein. Die Gruppe der Schützenbummler wird ins Leben gerufen, die einmal im Monat ein interessantes Ziel in der näheren Umgebung zur Besichtigung erwandert oder anfährt. Diese Einrichtung ist immer gut besucht. Ehrungen goldene Ehrennadel OSB Reiner Haufer.
1998 schießen erstmals und mit voller Absicht zwei Damen auf den Königsvogel. Werner Köser wird mit dem Großen Orden am Bande des Oberbergischen Schützenbundes ausgezeichnet. Der Vorsitzende Hans Nies und sein Vize Wolfgang Theunissen erhalten dem großen Orden am Bande des Vereins, die goldenen Nadel vom OSB wurde an Klaus Riehl und Otto Feldhoff verliehen. Als erster Heier Schütze erhält Dietmar Schwirten für seine Arbeit mit der Jugend die große Jugendnadel vom OSB.
1999 wird der Ablauf des Winterfestes geändert. Statt der bisherigen Abendveranstaltung findet nun ein Frühschoppen statt mit einem unterhaltsamen und leicht karnevalistischem Rahmenprogramm. Hans Nies verleiht aus dem Schützenfest Egon Förster den Orden am Bande des Vereins. Gerd Hoppe erhält die goldenen Ehrennadel und Thomas Haufer die Jugendnadel vom OSB.
2000: Der Musikzug der Feuerwehr feiert sein 125 jähriges Jubiläum. Der Schützenverein ist international. Ein Untertan der Queen, Ronny Wilkinson holt den Vogel von der Stange. Egon Förster tritt nach 15 jähriger Vorstandsarbeit im OSB vom Posten des 2. Kassierers zurück und schlägt der Delegiertenversammlung Dietmar Schwirten als Nachfolger vor. Dieser wird mit großer Mehrheit gewählt. Ehrungen Orden am Bande des Vereins Jürgen Becker und Udo Krahn, goldenen Ehrenadel OSB Uli Herten und Wolfgang Risch, große Jugendnadel OSB Sven Wottrich.
2001 besinnt sich der Verein auf seinen sozialen Aspekt. In einer großen Aktion wird der Gemeindefriedhof gesäubert. Büsche und Bäume werden beschnitten. Thomas vom Hofe wird mit der goldenen Ehrennadel vom OSB ausgezeichnet, Jens Vollbrecht erhält die Jugendnadel
2002 steigt die erste Dame, Ines Wölky geb. Braun in das Offizierskorps auf. In einer weitern großen Aktion pflastern die Schützen den großen Parkplatz am Gemeindefriedhof in der Hermannsbergstraße.
2003: In der GV im Januar werden die Pläne zum 75 jährigen Jubiläum vorgestellt. Eine hervorragende Festschrift zum Jubiläum wird von Hans Nies und Franz Feldhoff erstellt. Auf über 128 Seiten wird keine Werbung im Buch sein.
2004: Die erste Frau in der Geschichte des Vereins wird zum König der Heier Schützen gekrönt. Siggi Slanar holt den Vogel von der Stange undmacht ihren Mann zum Prinzgemahl. Der Schützenverein Marienheide beantragt auf
der Delegiertenversammlung des OSB eine Änderung der Ausrichtung des Bundesschützenfestes. Die Abendveranstaltung soll aus Kostengründen vom Programm gestrichen werden. Auch soll auf eine großes Zelt verzichtet werden, weil das
Zelt in dieser Größe nur nach dem Sonntagsfestzug für 2 Stunden benötigt wird. Der Antrag wird nach längeren Diskussionen angenommen.
2005: Zum 3. mal in der Geschichte des Heier Vereins wird das Bundesschützenfest des Oberbergischen Schützenbundes nach dem neuen Programm ausgerichtet. Am 16. + 17.09.2005 wurde bei Festlich geschmücktem Ort und bestem
Wetter ein großartiges Bundesfest gefeiert. Hans Nies erhält den großen Orden am Bande, Sven Wottrich die silberne Ehrennadel und Egon Förster die Jugendnadel des Oberbergischen Schützenbundes.
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| Krönung Bundesfest 2005 | Heier Schützen im Festzug zum Bundesfest |
strong>2006: Zum Schützenfest kann man das Werk des neuen Vogelbauers Bernd Müller betrachten. Nach 8 Jahren Pause wird wieder auf den Königsvogel mit Korpus geschossen. Das Bernd Müller auch König der Heier wird ist Zufall denn er hat den Vogel nicht befestigt und hatte durch den Vogelbau somit keine Vorteile. Am Ehrenmal Eberg wird das Kreuz durch die Heier Schützen erneuert nachdem Vandalen das alte Kreuz zerstört hatten. Auf der Delegiertenversammlung tritt Sven Wottrich nach 11 jähriger Vorstandsarbeit vom Posten des Jugendwartes im OSB zurück. Die Heier Jungschützen nehmen mit ca. 300 Jungschützen aus der Umgebung am Europäischen Schützentreffen in Holland teil. Im September gründen sich die Damen-Jungschützengrupe und nennen sich die Schützenmädels. Zum Gastbesuch bei den Hülsenbuscher Schützen sind bereits 14 Damen anwesend. Ulrich Birker erhält die goldenen Ehrennadel vom OSB und Siegfried Brandt den Orden am Bande des Vereins.
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| Der neue Königsvogel | Das neue Kreuz am Ehrenmal Eberg | Die Schützenmädels |
2007: Die Heier Schützen bauen einen neuen Vogelstand unter der Bauleitung von Wolfgang Theunissen und Hans Nies. Ein ausgedienter Strommast vom RWE wird von der Firma Vierkötter umgebaut. Auf dem Schützenfest wird vom scheidenen Hof von Bernd Müller eine Bildpräsentation dargestellt um Werbung für das Hofleben zu machen, Karl Josef vom Hofe wird mit der silbernen Ehrennadel vom OSB ausgezeichnet. Die neuen Offiziere David Heller und Karl Walter Lumtscher erhalten die Offizierstaufe von Siegfried Brandt.
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| Willi Stoffel OSB ehrt Karl Josef vom Hofe | Offizierstaufe |
2008: Am 25 Februar trugen die Heier Schützen den Ehrenfestzugführer und Ehrenzugführer vom Zug Unterdorf Reinhold Schröder zu Grabe. Das Schützenfest findet unter großen Auflagen (Brandschutzbestimmungen) statt. Nur mit Hilfe von der Feuerwehr Marienheide, dem Bürgermeister Uwe Töpfer und Hans Nies gelingt es das Fest in letzter Minute zu Retten. Dieter Rott und Josef Foik erhalten die silberne Ehrennadel vom OSB. Willi Lichtinghagen erhält den großen Orden am Bande vom Verein.
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Samstag Schützenfest |
Dieter Rott und Josef Foik |
Willi Lichtinghagen erhält den großen Orden |
2009: Neue Anforderungen an den Brandschutz erlauben es den Heier Schützen nicht mehr die Turnhalle Jahnstraße zu nutzen. Der Verein entscheidet sich zum Winter und Sommerfest ein Zelt aufzubauen. Trotz aller Probleme feiern die Heier Schützen unter großer Beteiligung der Bevölkerung 2 tolle Feste. Die neuen Offiziere Bernd Müller, Armin Müller, Ralf Budgereit, Björn Nagel und Sascha Gruschka werden von Gerd Hoppe auf dem Schützenfest getauft. Dirigent Holger Maurer erhält den großen Orden am Bande vom Schützenverein.
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Die neuen Offiziere |
Offizierstaufe 2009 |
Schützenfest 2009 mit Zelt |












